Sehenswerte Parade der Oldtimer

Oldtimer ziehen Besucher an - dieses Fazit kann man im Freilandmuseum ziehen. Weit größer als erwartet war der große Besucherandrang am Sonntag im Odenwälder Freilandmuseum. Der Grund hierfür waren die vielen Oldtimer die mit ihren Besitzern aus nah und fern, die zur Oldtimerschau nach Gottersdorf gekommen waren.

Die Nummernschilder auf dem Museumsparkplatz sowie in den umliegenden Ortsstraßen zeigten, dass das Interesse an den Fahrzeugen nach wie vor ungebrochen ist. Weit über 150 Fahrzeuge, zusammengesetzt aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Nutzfahrzeugen (Lkw), einem Feuerwehrleiterwagen, Motorrädern und Pkw konnten die Besucher anschauen. Fahrzeuge von den 1920er bis in die 1980er Jahre konnten bestaunt werden.

 

Liebevolle Pflege

Liebevoll werden die Fahrzeuge von ihren Besitzern gepflegt, das sah man jedem einzelnen an. Für viele war dies ein Tag zurück in die Kindheit oder Jugendzeit oder eine Zeitreise in die Vergangenheit der Eltern und Großeltern. Zu sehen waren eine Vielzahl von Fahrzeugen - von der kleinen Isetta mit ihrem Wohnwagen im Schlepp über den Gogo bis hin zum großen Rolls Royce oder den Fahrzeugen des amerikanischen Militärs.

In Erinnerungen geschwelgt

Vielen Besucher schwelgten in Erinnerungen und erzählten, wie die Eltern ihr erstes Auto kauften und damit ihren ersten Urlaub in der Ferne machten. Viel wurde mit den Besitzern der Oldtimer gefachsimpelt, besonders von den männlichen Besuchern. "Wie viele Pferdestärken stecken unter der Haube?" oder ,wie wird der Chrom an solch einem Fahrzeug gepflegt" waren Themen. Besonders neugierig war man auf dem Benzinverbrauch, der bei diesen meist schweren Fahrzeugen hoch sein muss und wie zu erfahren war, ist er es auch.

Autokorso um das Dorf

Am Nachmittag gab es dann mit allen Fahrzeugen jeweils zwei Mal einen Autokorso rund um das Museumsdorf und dem ehemaligen Klostersee, angeführt vom Opel Blitz, einem ehemaligen Feuerwehrfahrzeug der Walldürner Feuerwehr. Darüber hinaus kamen die kleinsten Besucher des Museumsdorfes mit Spielen aus der Vergangenheit zu ihrem Vergnügen.

Vom 19. bis 22. Juni kommen die Fans von militärgeschichtlichen Vorführungen auf ihre Kosten. Dann wird es im Freilandmuseum wieder "Living History" geboten. Auf dem Programm stehen militärgeschichtliche Vorführungen aus der Napoleonischen Zeit.

© Fränkische Nachrichten

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